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Berliner KurierBerlin Blaulichtkurier
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Beim Blaulicht-Kurier sehen Sie, was in Berlin und Umgebung passiert ist. Aktuelle Meldungen der Polizei, sortiert nach Zeitpunkt und Ort. Sehen Sie, in welchem Kiez oder Bezirk am Meisten passiert.
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Die letzten 10 Meldungen aus Berlin

  • SonstigesMutmaßlich fremdenfeindlicher Übergriff

    Veröffentlicht am Mittwoch, den 02.09.2015 um 16:09 Uhr | Friedrichshain, Berlin

    Mutmaßlich fremdenfeindlicher Übergriff

    Polizeimeldung vom 02.09.2015

    Friedrichshain - Kreuzberg

    Nr. 2082

    Opfer eines mutmaßlich fremdenfeindlichen Übergriffs wurde

    heute früh ein Flüchtling in Kreuzberg. Bisherigen

    Ermittlungen zufolge saß der 18-Jährige gegen 4.50 Uhr auf

    einer Bank auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Schlesisches Tor,

    als er von zwei Männern fremdenfeindlich beleidigt worden sein

    soll. Daraufhin sei er aufgestanden und sofort von einem der

    Beiden zu Boden geschlagen worden. Das Opfer versuchte

    zunächst zu fliehen und soll im weiteren Verlauf von den

    Angreifern mit Schlägen und Tritten gegen den Kopf traktiert

    worden sein. Nach einer ersten Sichtung des gesicherten

    Videomaterials einer Überwachungskamera hatte das Opfer

    währenddessen mehrfach die Auseinandersetzung mit den beiden

    Angreifern gesucht und beide Männer mit Gegenständen

    beworfen. Bereits am Boden liegend sollen die Täter weiter auf

    ihr Opfer eingetreten haben. Erst drei Mitarbeitern eines

    Sicherheitsdienstes gelang es die Angriffe zu beenden, die

    Polizei zu alarmieren und die 23 und 34 Jahre alten

    Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Beamten festzuhalten.

    Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr versorgten die

    Verletzungen vor Ort. Nach erfolgten Blutentnahmen und

    erkennungsdienstlichen Behandlungen übergaben die

    Polizeibeamten die Festgenommenen Kriminalbeamten des

    Polizeilichen Staatsschutzes. Die Ermittlungen wegen des

    Verdachts wechselseitiger Körperverletzungen dauern an.

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.51629713.456878Friedrichshain, Berlin
  • SonstigesFestnahme mutmaßlicher Goldhändler nach Anlagebetrug mit Millionenschaden

    Veröffentlicht am Mittwoch, den 02.09.2015 um 13:09 Uhr | Steglitz-Zehlendorf, Teltow

    Festnahme mutmaßlicher Goldhändler nach Anlagebetrug mit Millionenschaden

    Polizeimeldung vom 02.09.2015

    bundesweit

    Gemeinsame Pressemeldung mit der

    Staatsanwaltschaft

    Nr. 2081

    Ermittler des Landeskriminalamtes Berlin und Polizisten aus

    Hürth vollstreckten heute Vormittag vier Haftbefehle gegen

    mutmaßliche Goldhändler in Steglitz-Zehlendorf, Teltow und

    Frechen bei Köln. Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit

    einem umfangreichen Ermittlungskomplex der Staatsanwaltschaft

    Berlin wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges, der

    gewerbsmäßigen Urkundenfälschung sowie des Verstoßes nach

    dem Kreditwesengesetz durch ein Anlageprodukt, in welchem

    potentiellen Anlegern der Ankauf von Gold suggeriert worden

    sein soll. Bei den Festgenommenen handelt es sich um die

    maßgeblichen Verantwortlichen der beteiligten Firmen im Alter

    von 45 bis 67 Jahren.

    Die Ermittlungsbehörden gehen bei rund 6.000 geschädigten

    Kunden von Anlegergeldern in einer Größenordnung von nunmehr

    54 Millionen Euro aus, wobei nach derzeitigen Erkenntnissen des

    Landeskriminalamtes Berlin ein zweistelliger Millionenbetrag

    dieser Anlegergelder nicht zum Ankauf von physischem Gold und

    somit vertragswidrig und betrügerisch verwendet wurde. Die

    Ermittlungen dauern an.

    Erstmeldung Nr. 0480 vom 25.02.2015

    In einem umfangreichen Ermittlungskomplex der

    Staatsanwaltschaft Berlin wegen gewerbsmäßigen Betruges sowie

    des Verstoßes nach dem Kreditwesengesetz (KWG) durch ein Anlageprodukt, in dem potentiellen

    Anlegern der Ankauf von Gold suggeriert worden war, konnten die

    Ermittler der Polizei Berlin heute ab 7 Uhr 19

    Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin und Köln erfolgreich

    vollstrecken. Durchsucht wurden mehrere Firmen,

    Geschäftsräume und Wohnungen in den Berliner Ortsteilen

    Zehlendorf, Charlottenburg und Hellersdorf. Die Ermittlungen

    richten sich derzeit gegen zehn Personen.

    An dem Einsatz waren rund 120 Polizeibeamte und fünf Ermittler

    der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

    beteiligt. Zeitgleich wurde eine Frankfurter

    Rechtsanwaltskanzlei von der BaFin mit der

    „Rückabwicklung“ der nicht genehmigten Anlagegeschäfte

    beauftragt. Informationen dazu finden sie im Internet unter:

    http://www.bbl-law.de/verfahren/bwf-stiftung.

    Die BaFin geht bei circa 6.500 Kunden von Anlegergeldern in

    einer Größenordnung von rund 48 Millionen Euro aus. Nach

    derzeitigen Erkenntnissen des Landeskriminalamtes Berlin wurde

    ein zweistelliger Millionenbetrag dieser Anlegergelder nicht

    zum Ankauf von physischem Gold und somit vertragswidrig und

    betrügerisch verwendet.

    In Berlin stellten Kriminalbeamte insgesamt ca. vier Tonnen

    angebliches Gold sowie umfangreiches Beweismaterial, u.a.

    Computer und Geschäftsunterlagen sicher. Wie hoch der

    Feingehalt des Goldes ist oder ob es sich um „Doubletten“

    handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

    Sämtliche im Rahmen der Maßnahmen sichergestellten

    „körperlichen“ Vermögenswerte werden einer Frankfurter

    Rechtsanwaltskanzlei zum Zwecke der „Rückabwicklung“

    überlassen. Auf der Homepage der BaFin wird den geschädigten

    Anlegern der Ablauf dieses Procedere anschaulich dargestellt,

    weswegen das Berliner Landeskriminalamt empfiehlt, sich dort

    vorrangig über Fragen des weiteren Ablaufes zu

    erkundigen:

    http://www.bafin.de/DE/Startseite/startseite_node.html

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.42042913.266116Steglitz-Zehlendorf, Teltow
  • SonstigesGegen geparkte Autos gefahren

    Veröffentlicht am Mittwoch, den 02.09.2015 um 10:09 Uhr | Hausotterstraße, Berlin

    Gegen geparkte Autos gefahren

    Polizeimeldung vom 02.09.2015

    Reinickendorf

    Nr. 2079

    Zu einem Alleinunfall wurde in der vergangenen Nacht die

    Polizei nach Reinickendorf gerufen. Kurz vor 1 Uhr soll der

    Fahrer eines VW Touran in der Hausotterstraße über die

    gesamte Fahrbahnbreite abwechselnd von links nach rechts gegen

    vier geparkte Autos gefahren sein und sich anschließend mit

    seinem Wagen überschlagen haben. Ein durchgeführter

    Drogenschnelltest verlief bei dem 35-Jährigen positiv. Er

    klagte über Kopf- und Nackenschmerzen und kam zur Behandlung

    in ein Krankenhaus. Dort wurde bei ihm auch eine Blutentnahme

    durchgeführt.

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.56764813.370350Hausotterstraße, Berlin
  • SonstigesAuto mit Straßenbahn zusammengestoßen

    Veröffentlicht am Mittwoch, den 02.09.2015 um 09:09 Uhr | Landberger Allee, Berlin

    Auto mit Straßenbahn zusammengestoßen

    Polizeimeldung vom 02.09.2015

    Lichtenberg

    Nr. 2077

    Bei einem Verkehrsunfall wurde gestern Abend ein Autofahrer in

    Hohenschönhausen schwer verletzt. Der 26-Jährige soll gegen

    19.30 Uhr mit seinem Auto den Weißenseer Weg in Richtung

    Landberger Allee befahren und an der Einmündung

    Fritz-Lesch-Straße nach links abgebogen sein. Dabei hatte er

    vermutlich die in gleicher Richtung fahrende Bahn der Linie M13

    übersehen und es kam zum Zusammenstoß. Dabei wurde der VW

    Passat gegen eine Baustellenampel gedrückt, die verschoben

    wurde. Während der 26-Jährige zur stationären Behandlung in

    ein Krankenhaus gebracht wurde, musste seine 22-jährige

    Beifahrerin ambulant behandelt werden. Der Weißenseer Weg war

    für rund drei Stunden gesperrt.

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.53506313.511070Landberger Allee, Berlin
  • BrandBrandstiftung

    Veröffentlicht am Mittwoch, den 02.09.2015 um 09:09 Uhr | Lütticher Straße, Berlin

    Brandstiftung

    Polizeimeldung vom 02.09.2015

    Mitte

    Nr. 2076

    Vermutlich auf die Eingangstür einer Schule hatte es heute

    früh ein Brandstifter in Wedding abgesehen. Anwohner hatten

    kurz nach 3 Uhr eine starke Rauchentwicklung an der

    Eingangstür des Schulgebäudes in der Lütticher Straße

    bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Noch bevor die

    Einsatzkräfte eintrafen, hatte einer der Zeugen das Feuer mit

    Wasser gelöscht. Erste Ermittlungen ergaben, dass Unbekannte

    vor der Holztür Papier gestapelt und entzündet hatten. Die

    Tür wurde leicht beschädigt. Ein Brandkommissariat des

    Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.54580413.348924Lütticher Straße, Berlin
  • SonstigesFußgänger schwer verletzt

    Veröffentlicht am Mittwoch, den 02.09.2015 um 09:09 Uhr | Titiseestraße, Berlin

    Fußgänger schwer verletzt

    Polizeimeldung vom 02.09.2015

    Reinickendorf

    Nr. 2075

    Bei einem Verkehrsunfall wurde gestern Abend ein Mann in

    Waidmannslust schwer verletzt. Zeugen hatten den 65-jährigen

    Verletzten gegen 20 Uhr auf der Fahrbahn der Titiseestraße

    entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Bei ersten Ermittlungen

    konnte nicht geklärt werden, ob der Mann angefahren oder

    selbst auf die Fahrbahn gefallen war, bevor er vermutlich

    überrollt wurde. Er wurde von den Rettungskräften in ein

    Krankenhaus gebracht und musste sofort operiert werden.

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.60770413.333580Titiseestraße, Berlin
  • GewaltMit Waffen gedroht

    Veröffentlicht am Mittwoch, den 02.09.2015 um 09:09 Uhr | Skalitzer Straße, Berlin

    Mit Waffen gedroht

    Polizeimeldung vom 02.09.2015

    Friedrichshain - Kreuzberg

    Nr. 2074

    Räuber hatten gestern Abend in Kreuzberg Angestellte eines

    Geschäfts überfallen. Nach Aussagen der Zeugen hatten die

    drei Kriminellen kurz nach 21 Uhr das Büro des

    Bio-Supermarktes in der Skalitzer Straße betreten, den

    Filialleiter mit einer Schusswaffe sowie einem Messer bedroht

    und die Herausgabe der Tageseinnahmen gefordert. Zur

    Unterstützung ihrer Drohung holten sie noch zwei weitere

    Mitarbeiterinnen aus einem neben dem Büro befindlichen

    Umkleideraum. Nachdem sie sich die Tageseinnahmen gegriffen

    hatten, flüchteten die Räuber mit ihrer Beute unerkannt. Der

    24-jährige Filialleiter und die beiden 31 und 45 Jahre alten

    Angestellten blieben unverletzt.

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.49910413.427814Skalitzer Straße, Berlin
  • DiebstahlMutmaßliche Wohnungseinbrecher auf frischer Tat erwischt

    Veröffentlicht am Dienstag, den 01.09.2015 um 16:09 Uhr |

    Essener

    Straße, Berlin

    Mutmaßliche Wohnungseinbrecher auf frischer Tat erwischt

    Polizeimeldung vom 01.09.2015

    Mitte

    Nr. 2073

    Heute Vormittag nahmen Polizeibeamte des Abschnitts 33 ein Kind

    und einen Jugendlichen als mutmaßliche Einbrecher in Moabit

    fest. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Essener

    Straße beobachtete gegen 10 Uhr das ihm verdächtig

    vorkommende Duo. Dieses stieg die Treppen des Hauses hinauf,

    wobei sich beide mehrfach dabei auffällig umsahen. Als der

    39-Jährige schließlich Einbruchsgeräusche hörte, alarmierte

    er die Polizei. Die Beamten stellten die Verdächtigen noch im

    Treppenhaus vor einer aufgebrochenen Wohnungstür. Bei der

    anschließenden Durchsuchung der Verdächtigen fanden die

    Polizisten das vermutliche Einbruchswerkzeug. Das

    zwölfjährige Kind und der 17-Jährige wurden dem

    Einbruchskommissariats der Polizeidirektion 3 für die

    weiterführenden Ermittlungen übergeben.

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.52377413.339694Essener Straße, Berlin
  • DiebstahlFestnahme nach Einbruch in Geschäft

    Veröffentlicht am Dienstag, den 01.09.2015 um 14:09 Uhr | Steglitz, Berlin

    Festnahme nach Einbruch in Geschäft

    Polizeimeldung vom 01.09.2015

    Steglitz - Zehlendorf

    Nr. 2072

    Die Aufmerksamkeit einer Streifenbesatzung führte heute Morgen

    zur Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers in Lichterfelde.

    Die Beamten des Polizeiabschnitts 46 waren gegen 7.30 Uhr im

    Rahmen der Streifenfahrt im Oberhofer Weg unterwegs und

    bemerkten eine ausgelöste Alarmanlage an einem Getränkeladen.

    Als die Polizisten das Geschäft kontrollierten, stellten sie

    im Verkaufsraum einen 27-Jährigen fest. Bei ihm fanden sie

    Einbruchswerkzeug sowie bereits aus den Auslagen genommene

    Getränke, beschlagnahmten die Gegenstände und nahmen den Mann

    fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer

    Blutentnahme wurde er dem Einbruchskommissariat der

    Polizeidirektion 4 überstellt, das die weiteren Ermittlungen

    übernommen hat.

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.45519613.333973Steglitz, Berlin
  • GewaltAuseinandersetzung während mehrerer Versammlungen in Mitte

    Veröffentlicht am Dienstag, den 01.09.2015 um 13:09 Uhr | Washingtonplatz, Berlin

    Auseinandersetzung während mehrerer Versammlungen in Mitte

    Polizeimeldung vom 01.09.2015

    Mitte

    Nr. 2071

    Nach einer Kundgebung, die gestern Abend am Washingtonplatz in

    Moabit unter dem Thema „BÄRGIDA – Berliner Patrioten gegen

    Islamisierung des Abendlandes“ begann, kam es zu

    Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und

    Bärgida-Anhängern.

    Zunächst hielten rund 120 Teilnehmer der

    „Bärgida“-Kundgebung ihre Versammlung zwischen 18.45 und

    20.10 Uhr ab. Etwa zeitgleich waren zwei Aufzüge im gleichen

    Zeitraum in unmittelbarer Nähe unter den Mottos

    „#NoBärgida#NoRacim“ und „Gegen Bärgida/Pegida –

    Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung“ angemeldet worden,

    an denen sich bis zu 300 Menschen beteiligten. Gegen 19.30 Uhr

    schlossen sich die Teilnehmer der beiden Gegenversammlungen zu

    einer zusammen und führten ihren Protest parallel zur

    „Bärgida“-Versammlung fort.

    Zum Versammlungsende der Bärgida-Kundgebung meldete ein

    Verantwortlicher zunächst einen Aufzug an. Der Anmeldung

    konnte die Polizei nicht entsprechen, da es zu dieser Zeit an

    der notwendigen Spontanität der Versammlung fehlte und so die

    notwendigen gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten worden

    waren. Nunmehr meldete ein Teilnehmer eine spontane Kundgebung

    für den Platz des 18. März unter dem Motto „Unkontrollierte

    Einreise von Flüchtlingen über Ungarn“ an.

    Als Polizeibeamte einen Großteil der Teilnehmer der

    Bärgida-Kundgebung in den Hauptbahnhof begleiteten, um sie

    über die U-Bahnzugänge zum neuen Versammlungsort zu bringen,

    stellten sich ehemalige Teilnehmer der Gegenversammlungen dem

    entgegen. Die Beamten drängten die Protestierenden ab, um

    weitere Übergriffe zu verhindern. Vereinzelt setzten die

    Einsatzkräfte dabei Pfefferspray ein. Um eine weitere

    Konfrontation zu verhindern, führten die Beamten die

    Versammlungsteilnehmer zurück auf den Washingtonplatz. Gegen

    21.10 Uhr geleitete die Polizei die Versammlungsteilnehmer

    erneut in die U-Bahn Richtung Bahnhof Bundestag. Parallel

    begaben sich rund 400 Personen in Richtung U-Bahnhof Bundestag

    und suchten die Konfrontation mit den dort eintreffenden

    Teilnehmern der zukünftigen Kundgebung. Der Anmelder

    verzichtete deshalb in Absprache mit der Polizei auf die

    Versammlung, so dass die Einsatzkräfte die Teilnehmer zum

    Hauptbahnhof zurück begleiteten. Die Gegendemonstranten

    versuchten ihrerseits zum Hauptbahnhof und damit zu den

    Bärgida-Anhängern zu gelangen. Ein weiteres

    Aufeinandertreffen beider Lager verhinderten die Einsatzkräfte

    jedoch.

    Polizeibeamte leiteten im Verlauf des Einsatzes acht

    Strafanzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen das

    Versammlungsgesetz, wegen Landfriedensbruchs, Widerstands und

    gefährlicher Körperverletzung ein. Insgesamt wurden sieben

    Polizeibeamte verletzt. Alle konnten ihren Dienst jedoch

    fortsetzen. Sieben Versammlungsteilnehmer wurden vorübergehend

    festgenommen und nach Ende der polizeilichen Maßnahmen

    entlassen. Rund 300 Polizeibeamte waren im Einsatz.

    Quelle: Polizeimeldungen aus Berlin
    52.52330513.368355Washingtonplatz, Berlin

Aus Datenschutzgründen ist den einzelnen Meldungen eine gewisse Abweichung vom tatsächlichen Ort hinzugefügt worden.